Erstellt am 06. November 2015, 11:29

von Werner Müllner

Mikl-Leitner besuchte Flüchtlingsquartier. Die Adaptierungsarbeiten in der neuen Flüchtlingsunterkunft in der Ruster Straße sind vor der Fertigstellung. Die Innenministerin überzeugte sich heute davon.

Hausherr Christian Kamper, Ministerin Johanna Mikl-Leitner, Wolfgang Zöttl (Caritas) und Bürgermeister Thomas Steiner  |  NOEN, Werner Müllner
Das Flüchtlingsheim an der Ruster Straße bietet Platz für 170 Menschen. Wolfgang Zöttl von der Caritas erklärt: "Wir haben zu dem Projekt nicht gleich Ja gesagt, das ist in einer Dimension, die für uns einen großen finanziellen, als auch organisatorischen Aufwand erfordert."

Es gibt 3- bis 8-Mann Zimmer, untergebracht werden Familien und auch Einzelpersonen. Zöttl: "Wir werden die Menschen nicht nur unterbringen, sondern auch betreuen." Im Haus selbst werden Tag und Nach drei Betreuer vor Ort sein.

Zur Gesamtlage im Burgenland erklärte Mikl-Leitner: "Es gibt österreichweit einen Engpass bei den Quartieren." Die konkreten Zahlen über die fehlenden Quartiere hatte die Ministerin nicht bei der Hand, erklärte aber das rund 200 Betreuungsplätze fehlen dürften.

Im Rahmen ihres Besuches bedankte sich Innenministerin Mikl-Leitner bei den vielen Freiwilligen in Eisenstadt, sowie bei Polizei und dem Bundesheer für ihren Einsatz in der Flüchtlingskrise.