Erstellt am 26. Juni 2014, 13:03

Militärkommando muss Milizübung verschieben. Die von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) wegen der angespannten Budgetsituation angekündigte Neuausrichtung des Bundesheeres auf "einsatzwahrscheinliche Aufgaben" wirkt sich auch im Übungsbetrieb aus.

 |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)
So findet eine für September geplante Beorderte Waffenübung des Militärkommandos Burgenland vorerst nicht statt, bestätigte man im Militärkommando am Donnerstag einen Bericht des "Standard".

"Nicht aufgehoben, nur aufgeschoben"

Rund 60 beorderte Milizsoldaten vom Stab des Militärkommandos - Offiziere, Unteroffiziere und Chargen - sollten an der Übung teilnehmen. Laut "Standard" war Ausbildungsziel unter anderem Katastrophenhilfe bei einem großflächigem Stromausfall, einem sogenannten Blackout.

Die Übung soll nun im Lauf des kommendes Jahr stattfinden. Einen Zeitpunkt gebe es noch nicht, dies würden die Planungen für das nächste Jahr ergeben. "Sie ist nicht aufgehoben, sie ist nur aufgeschoben", so Oberst Johann Hamedl vom Militärkommando Burgenland.