Erstellt am 10. Juni 2013, 12:55

Milizverbände drängen auf Heeres-Reformen. Die Bundesvereinigung der Milizverbände ist trotz Reformbemühungen nicht zufrieden mit der Entwicklung des Bundesheeres.

In einem offenen Brief an Verteidigungsminister Klug vermisst Präsident Schaffer die Klärung "wesentlicher Zukunftsfragen".

Die "Heeresbürokratie" fahre "faktisch den Berufsheerkurs weiter", und Verbesserungen im Bereich des Grundwehrdiensts - wie sie die Regierung plant - seien mitnichten weitgreifende Reformen, argumentiert Schaffer in dem vorliegenden Schreiben, das auch an die Wehrsprecher der Parlamentsfraktionen ging. Die Milizverbände sind auch besorgt, dass der ihrer Ansicht nach unbefriedigende Status quo durch die anstehenden Personalentscheidungen - zahlreiche Spitzenfunktionen im Heer werden demnächst neu besetzt - einzementiert werden könnte. Es wäre "unvertretbar", wenn hier Personen zum Zug kämen, die in der Vergangenheit gegen die Wehrpflicht eingetreten waren, warnte Schaffer vor "falschen Personalentscheidungen".