Erstellt am 10. November 2016, 18:00

Arbeiterkammer Burgenland gegen Verschlechterungen. Die Arbeiterkammer Burgenland (AK) hat sich bei ihrer Vollversammlung am Donnerstag mehrheitlich gegen eine Verschlechterung der Mindestsicherung im Burgenland ausgesprochen.

Tauziehen um Mindestsicherung  |  APA

Die Mindestsicherung müsse auch "weiterhin ein Instrument zur Armutsbekämpfung bleiben", erklärte AK-Präsident Alfred Schreiner in Güssing.

Im Burgenland gebe es rund 3.700 Mindestsicherungsbezieher, darunter 1.200 Kinder. Von den Erwachsenen sei die Hälfte in Beschäftigung, verdiene aber so wenig, dass ihr Gehalt mit der Mindestsicherung aufgestockt werden müsse, damit sie über die Runden kommen. "Es muss beim Einkommen angesetzt werden", so Schreiner.

Aufgrund von Umbauarbeiten in der Arbeiterkammer in Eisenstadt fand die Vollversammlung in der Montecuccoli-Kaserne in Güssing statt. Möglich wurde dies durch eine lange Partnerschaft zwischen AK und dem Jägerbataillon 19.