Erstellt am 25. August 2013, 06:50

Mitterlehner will mehr Härte gegenüber Lehrern. Der ÖVP scheint die Geduld mit der Lehrer-Gewerkschaft in Sachen Dienstrecht auszugehen. Vizeparteichef Mitterlehner verlangt eine schärfere Gangart gegenüber den Belegschaftsvertretern.

"Man muss den Druck durch Angebote und Fristsetzungen der Arbeitgeber erhöhen", so Mitterlehner. Als Vorbilder nannte er Ex-US-Präsident Reagan und die frühere britische Premierminister Thatcher.

Konkret zum Widerstand der (ÖVP-dominierten, Anm.) Lehrergewerkschaft meint der Wirtschaftsminister: "Man muss Probleme wie das Lehrerdienstrecht einfach lösen. Man kann dann nicht einfach sagen, die wollen nicht."

Ex-US-Präsident Reagan und die frühere britische Premierminister Thatcher seien beispielsweise erfolgreich gewesen, weil sie Erwartungshaltungen gebrochen hätten: "Die Erwartungshaltung der Bevölkerung ist, dass nichts passiert, wenn die Gewerkschaft nein sagt."

Was seine künftige Position angeht, ist gemäß Mitterlehner der Wähler am Wort: "Ich habe die Funktion mit Verantwortung und Verve wahrgenommen. Ich bin gekommen, um zu bleiben."