Erstellt am 25. Juli 2013, 13:26

NEOS schon in Feierlaune - 3.237 Unterschriften. Die NEOS sind bereits in Feierlaune, denn sie konnten die für ein bundesweites Antreten bei der Nationalratswahl notwendigen Unterstützungserklärungen einreichen.

3.237 Formulare wurden eingereicht und es würden noch weitere einlangen, zeigte sich der Parteivorsitzende Matthias Strolz erfreut. Weiter gesammelt werden auch Spenden.

Im Juli seien bisher rund 100.000 Euro zusammengekommen, 150.000 sollen es werden und auch diese Summe soll Hans Peter Haselsteiner wieder verdoppeln. Insgesamt seien über 3.600 Unterstützungserklärungen zusammengekommen. Eingereicht wurden die meisten in Wien (769), gefolgt von 561 in Niederösterreich, 475 in Oberösterreich, 454 in der Steiermark und 224 in Salzburg. In Tirol waren es 222 Unterschriften, in Kärnten 206, in Vorarlberg 205 und im Burgenland 121.

Mit einer Plakataktion vor dem Parlament in Wien sagte die Kooperation NEOS und Liberales Forum am Donnerstag den Unterstützern "Danke". Strolz sprach anschließend bei der Pressekonferenz vom "erfolgreichsten Politik-Startup Österreichs": "Wir sind in Feierlaune. Es geht uns gut."

LIF-Chefin Angelika Mlinar erklärte, dass in den vergangenen Tagen auf Netzwerken und Straßen-Wahlkampf gesetzt wurde. Listendritte Beate Meinl-Reisinger räumte ein, dass eine Unterstützungserklärung in Wien aufgrund der Anonymität einfacher zu bekommen sei, als in einer kleinen Gemeinde. 888 seien es in der Bundeshauptstadt mittlerweile: "Es war ein wichtiger Testlauf, der gut funktioniert hat."

Als Hauptziel gab Mlinar "faire Chancen für die nächste Generation" aus. "Das Pensionssystem ist nicht Enkel-fit", so Strolz, der von einem "Heer von Pensionisten" sprach. Dabei ortet er aber Solidarität bei der älteren Generation. Angst, diese zu vergraulen, hat er daher nicht: "Wir können es nicht allen Recht machen, aber wir kommen nicht, um zu schmeicheln."

Bewusst ist der Neo-Partei, dass vor ihr noch viel Arbeit liegt. Das Sommerloch will man daher für die Mobilisierung nützen und den Bekanntheitsgrad steigern. Rund ein Fünftel kennt die Partei derzeit (gestützt), dieser Anteil soll auf 70 Prozent gesteigert werden, so Strolz. Geplant sind etwa weitere Hausbesuche, eine "Pink Vibrations Tour" oder Guerilla-Aktionen, zu denen Meinl-Reisinger ankündigte: "Achten Sie auf den pinken Mann!"