Erstellt am 05. Juli 2013, 04:53

Neue Verhandlungsrunde zum Lehrerdienstrecht. Parallel zum Schulschluss in den westlichen und südlichen Bundesländern steht am Freitag noch einmal eine Verhandlungsrunde zum Lehrerdienstrecht auf dem Programm.

Die Gespräche zwischen Gewerkschaft und Unterrichtsministerin Schmied, Beamtenministerin Heinisch-Hosek sowie Finanzministerin Fekter waren am Mittwoch vertagt worden, um neue Vorschläge beider Seiten durchzurechnen.

Vor der mittlerweile 30. Verhandlungsrunde liegen diverse Modelle auf dem Tisch. Ein ursprünglicher Regierungsvorschlag, von dem sich die ÖVP mittlerweile distanziert hat, sieht eine einheitliche Gehaltstabelle und 24 statt derzeit 20 bis 22 Wochenstunden Unterrichtsverpflichtung vor.

Klassenvorstände und Mentoren sollen sich eine Stunde ersparen, eine Betreuungs- oder Beratungsstunde würde ebenfalls eingerechnet. Die ÖVP hatte zuletzt vorgeschlagen, stattdessen ein Jahresarbeitszeitmodell einzuführen, wie es schon derzeit für Pflichtschullehrer gilt. Die Gewerkschaft selbst will statt eines neuen Dienstrechts zunächst nur eine Änderung der Gehaltskurve mit höheren Einstiegsgehältern.