Erstellt am 02. März 2016, 05:09

von Alexandra Gollubics-Prath

Neues Alarm-System. Das Land will günstigere Alarmanlagen anbieten, die direkt mit der Landessicherheitszentrale verbunden sein sollen.

Tschürtz engagiert sich seit Langem für das Thema. Foto: Gollubics-Prath  |  NOEN, Gollubics-Prath
Im Rahmen des Sicherheitskonzepts soll nun ein Fokus auf den Bereich Alarmanlagen gelegt werden, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Hans Tschürtz (FP) vor Kurzem in Eisenstadt: „Im Zusammenwirken mit der Wirtschaftskammer soll jeder Haushalt die Möglichkeit erhalten, günstige Alarmanlagen unter 1.000 Euro zu erwerben.“

Pilotgemeinden: Start noch vor dem Sommer

Noch vor dem Sommer sollen diese in den neun Sicherheitspartner-Pilotgemeinden (Rechnitz, Scharndorf, Deutsch Schützen, Schattendorf, Loipersbach, Baumgarten, Kittsee, Pama und Deutsch Jahrndorf) angeboten werden. Danach soll das Projekt auf das ganze Burgenland ausgeweitet werden.

Dabei wird es auch eine technische Neuerung geben: Erstmals werden die Alarmanlagen mit der Landessicherheitszentrale (LSZ) verbunden. Geplant ist eine Rückfragemöglichkeit, außerdem soll alles, was über die LSZ abgewickelt werden könne, kostenlos sein, so Tschürtz.

Zusätzlich könne mit einem Überfallknopf im Notfall direkt die Polizei alarmiert werden. „Es handelt sich um ein einzigartiges System in Österreich, wir sind hier einen Schritt voraus“, zeigte sich Tschürtz stolz.

Die Alarmanlagen sollen die Zahl der Einbrüche senken und auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Burgenländer erhöhen. Das Land steuert über die Wohnbauförderung weiterhin bis zu 30 Prozent der Kosten bei. Bezüglich der Kosten für das Land gebe es „noch keinen Berechnungswert.“