Erstellt am 19. November 2014, 13:44

von APA Red

Sicherheitspakt für das Burgenland. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat am Mittwoch gemeinsam mit Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) und Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (ÖVP) einen Sicherheitspakt unterzeichnet.

Landeshauptmann Hans Niessl, Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmannstellvertreter Mag. Franz Steindl bei der Unterzeichnung des Sicherheitspaktes  |  NOEN, Bgld. Landesmedienservice
Zu den neun Punkten der Vereinbarung gehören unter anderem Infrastrukturprojekte sowie Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung.

Einsatztrainingszentren für Nord und Süd geplant

Im Bereich Personal und Ausbildung sei je ein Einsatztrainingszentrum im Nord- und Südburgenland geplant, so Mikl-Leitner. Außerdem werde in den kommenden beiden Jahren die Zahl der Sicherheitskräfte erhöht. "Wir werden 2015 und 2016 jeweils 20 Polizisten aus den anderen Regionen wieder ins Burgenland heimholen", kündigte Mikl-Leitner in Eisenstadt an.

Zum Thema Digitalfunk erläuterte Landeshauptmannstellvertreter und Katastrophenschutzreferent Steindl, dass die derzeit 25 Basisstationen bis 2016 auf 60 ausgebaut werden.

Verfeinerung der "Sicherheitspartnerschaft" 2012

Die Frage, wo und in welcher Form die neue zentrale Leitstelle für die Einsatzorganisationen entstehen soll, sieht er als nebensächlich. Ob diese Leitstelle an dem einen oder anderen Ort errichtet werde, oder ob es eine virtuelle gibt, "ist völlig egal". "Wichtig ist, dass sie installiert wird und funktioniert", sagte Steindl.

Ziel des Sicherheitspaktes sei laut Niessl, dass das Burgenland in den nächsten Monaten und Jahren zu den sichersten Bundesländern zähle, "wenn nicht zu das sicherste Bundesland in Österreich ist". Bereits im Jahr 2012 unterzeichnet das Trio eine "Sicherheitspartnerschaft", die sieben Punkte umfasste. Nun habe man diese verfeinert.