Erstellt am 22. Oktober 2014, 05:36

von Wolfgang Millendorfer

Staatsbesuch: Mission in Ungarn. Staatsbesuch in Budapest stand im Zeichen des Burgenlandes. Jetzt soll es noch mehr Kooperationen geben.

Gespräche in Budapest: Landeschef Niessl, Bundespräsident Fischer, Botschafter Wolfgang Waldner und Ungarns Staatspräsident János Áder (v.l.).  |  NOEN, BVZ
Die heiklen Themen hat man keineswegs ausgespart – Bundespräsident Heinz Fischer sprach bei seinen vorwöchigen Treffen mit dem ungarischen Staatspräsidenten János Áder und Ministerpräsident Viktor Orbán auch von den „Wolken am Himmel“: Und diese tauchen vor allem im Boden-Streit um die Enteignung österreichischer Bauern auf (siehe Artikel auf Seite 5 der dieswöchigen BVZ).

„Gemeinsame Zukunft im pannonischen Raum“

Beide Seiten betonten aber, dass die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen dadurch nicht gestört werden dürften, man sich um eine „gemeinsame Zukunft“ bemühen müsse.

Hier spielt das Burgenland, das auch beim Botschafts-Empfang im Mittelpunkt stand (siehe „Treffpunkt“), eine wesentliche Rolle: Zum einen will man mit gemeinsamen Projekten in der neuen EU-Förderperiode mehr Geld abholen; zum anderen wird der grenzüberschreitende Verkehr ausgebaut – mit Lückenschlüssen bei Bahnlinien und Schnellstraßen.

Niessl bei der Unterzeichnung der Ausbaupläne: „Im Sinne der Menschen, der Wirtschaft und des Tourismus setzen wir damit Impulse für die gesamte Region.“