Erstellt am 24. Januar 2013, 14:57

Niessl will Finanzen auf doppelte Buchführung umstellen. Die Umsetzung des Spekulationsverbotes für Länder und Gemeinden soll im Burgenland auch den Abschied vom bisherigen System der Kameralistik bei den Landesfinanzen bringen.

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Das Rechnungswesen im öffentlichen Bereich soll auf die doppelte Buchhaltung umgestellt werden, erklärte Landeshauptmann Hans Niessl (S) am Donnerstag.

Derzeit würden Erfahrungswerte eingeholt, danach solle es eine Kostenschätzung geben. Der Bundesrechnungshof hatte zuletzt wiederholt Kritik am Rechnungswesen der Länder geübt.

„Aus meiner Sicht müssen wir das umsetzen, dass wir so wie eine private Firma auch bilanzieren, mit unserem Vermögen, mit unseren Schulden und das dann in entsprechender Form gegenüberstellen“, sagte Niessl. Der Landeshauptmann gehe davon aus, dass das Konzept im kommenden Jahr umsetzbar sei.