Erstellt am 13. Mai 2015, 06:05

Noch drei Wochen.

Schülerunion-Kampagne. Matthias Jaidl und Dominik Reiter (v.l.).  |  NOEN, BVZ

„Wir wollen auffallen.“

Zufriedene Bilanz zog die Schülerunion über ihre Kampagne zur Landtagswahl (siehe Foto oben). Mit 200 Plakaten von Nord bis Süd wollte man vor allem eines: auffallen. Das sei auch geglückt, meint Landesobmann Dominik Reiter.

Unter dem Titel „How I met my Regierungspartner“ (in Anlehnung an die TV-Sitcom) möchte man die Jugend an die Wahlurnen bringen. Weitere Forderungen: die Schaffung des Schulfaches Politische Bildung und mehr Diskussionsveranstaltungen.

Alle Listen fixiert

Mit dem endgültigen Abschluss der Landeswahlvorschläge ist heute, Mittwoch, der Prozess der Listenerstellung beendet. Wie berichtet, treten neben den fünf Landtagsparteien auch die NEOS und die Christen zur Wahl an. Auch die Kreiswahlvorschläge wurden bereits abgesegnet.

Finanzausgleich-Debatte

Eine aktuelle Studie von Universitätsprofessor Friedrich Schneider gibt Landesvize und Gemeindereferent Franz Steindl Rückenwind in der Debatte um den Finanzausgleich.

Dass es in Wien pro Einwohner mehr Ertragsanteile gibt als im Burgenland, sieht Steindl als Ungerechtigkeit (siehe auch

).

So soll nicht nach dem sogenannten abgestuften Bevölkerungsschlüssel gerechnet werden, sondern nach den zusätzlichen Aufgaben der Gemeinden. Steuern sollen dort, wo sie anfallen, wieder verwendet werden können, werben Steindl und Schneider für den „alternativen Finanzausgleich“.