Erstellt am 02. Mai 2012, 00:00

Notbetrieb ärgert Eltern. KINDERGARTEN-TAGUNG / Beinahe die Hälfte aller Kindergartenpädagogen musste durch Aushilfen ersetzt werden.

Tagung: Kindergarteninspektorin Kornelia Berlakovich, Landesrätin Resetar und Referatsleiter Gerald Kögl (v.l.). FOTO: LEXI  |  NOEN

Nicht weniger als 400 der 970 burgenländischen Kindergartenpädagogen nahmen in der Vorwoche an einer Tagung in der KUGA Großwarasdorf teil.

In den heimischen Kindergärten sorgte die Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Burn Out“ allerdings für Engpässe. Vielerorts beklagten sich Eltern über eingeschränkte Betreuungszeiten. In einigen Gemeinden hatten die Kindergärten am Tag des Symposiums überhaupt geschlossen. „Ich musste kurzfristig noch eine Betreuung für mein Kind organisieren“, ärgerte sich so manche Mutter im Gespräch mit der BVZ.

Im Büro der zuständigen Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP) weiß man nichts von den Problemen: „Im Kindergartengesetz ist für Fälle wie diesen eine Betreuung durch Aushilfen vorgesehen.“ Davon gibt es im Burgenland ebenfalls rund 400. Die Organisation, die beim jeweiligen Kindergarten und der Gemeinde liegt, sei also möglich gewesen.