Erstellt am 19. Oktober 2012, 10:37

Nur Drittel der Soldaten aus Wehrdienst rekrutiert. Verteidigungsminister Darabos hat die Warnung von Generalstabschef Entacher, wonach das Bundesheer ohne Grundwehrdiener vor erheblichen Rekrutierungsproblemen stünde, zurückgewiesen.

Aktuelle Zahlen würden zeigen, dass das Heer bereits jetzt zwei Drittel der Zeitsoldaten "von der Straße", also am freien Arbeitsmarkt, rekrutiere. Direkt aus dem Grundwehrdienst melde sich lediglich ein Drittel.

Demnach haben 53 Prozent ihre Freiwilligenmeldung bereits vor dem Grundwehrdienst abgegeben, 15 Prozent teilweise erst Jahre danach und nur 32 Prozent während des Grundwehrdienstes.

Diese Zahlen würden zeigen, dass man den Grundwehrdienst nicht brauche, um erfolgreich zu rekrutieren. "Die Unerlässlichkeit des Grundwehrdienstes für die Personalwerbung ist wie alle Wehrpflicht-Argumente ein reines ?Bauchargument?, hat aber keine faktische Grundlage", so ein Sprecher.