Erstellt am 21. November 2013, 04:40

ÖGB-Vorstand berät Lehrer-Konflikt. Der Konflikt zwischen Regierung und Lehrergewerkschaft beschäftigt am Donnerstag den ÖGB.

Die Beamtengewerkschaft (GÖD) hat am Mittwoch Kampfmaßnahmen bis hin zum Streik beschlossen und will nun auch die Unterstützung der anderen Gewerkschaften für diese Vorgangsweise. Dass tatsächlich bereits am Donnerstag grünes Licht für die Arbeitsniederlegung gegeben wird, ist allerdings unwahrscheinlich.

Für echte Streikunterstützung ist anderes Gremium zuständig

Dies kommt schon daher, dass für eine echte Streikunterstützung ein anderes Gremium, der größere Bundesvorstand, zuständig und dafür noch nicht einmal ein Termin anberaumt ist.

Zudem haben vor allem die Arbeitergewerkschaften, aber auch die Angestelltengewerkschaft GPA Mühe, die eigene Basis von einer Zustimmung zu überzeugen.

Lehrer streiken wegen eines Dienstrechts, das sie selbst nicht betrifft

Denn die Lehrer wollen wegen eines Dienstrechts die Arbeit niederlegen, das sie gar nicht betrifft, da es erst für jene zur Anwendung kommt, die jetzt ihr Studium beginnen. Außerhalb des öffentlichen Diensts ist solch ein moderater Umstieg praktisch unbekannt.

Entsprechend hat der Vorsitzende der Gewerkschaft Bau/Holz Beppo Muchitsch bereits kundgetan, dass er einem Streikbeschluss nicht zustimmen würde. Möglich ist, dass nun am Donnerstag im Vorstand bloß ein Bericht der GÖD über die geplanten Kampfmaßnahmen zur Kenntnis genommen wird.