Erstellt am 31. Mai 2013, 10:39

Österreich hält an Finanztransaktionssteuer fest. Österreich hält an seinen Plänen für die Finanztransaktionssteuer fest - entgegen breiter Kritik an dieser in Deutschland.

Im Finanzministerium geht man davon aus, dass die Mittel wie budgetiert fließen werden, hieß es am Freitag. Die deutsche Bundesregierung erklärte Anfang dieser Woche, man wolle die Steuer zwar weiter einführen, nehme aber auch die Einwände sehr ernst.

EU-Steuerkommissarsprecherin Traynor: "Einführung 2014 kaum wie geplant am 1. Jänner"

Emer Traynor, Sprecherin des EU-Steuerkommissars erklärte am Freitag: "Die Einführung 2014 wäre noch machbar, wohl aber kaum wie geplant am 1. Jänner." Weiters meinte sie: "Wenn sich der Bankensektor derart aufregt, dann beweist das doch, dass wir mit unserem Vorschlag richtig liegen. Jene, die die Steuern zahlen müssen, werden nie zu den großen Unterstützern werden."

Die Finanztransaktionssteuer soll in elf EU-Ländern kommen - unter anderem in Österreich, wo ab 2014 jährlich rund 500 Millionen Euro ins Budget fließen sollen. Davon geht das Finanzministerium auch weiterhin aus.