Erstellt am 09. August 2012, 10:53

Österreich räumte 2012 bei Schüler-Olympiaden ab. Während Österreich im Sport bei den Olympischen Spielen in London nur noch um seine Ehrenrettung kämpfen kann, haben bei den Olympiaden in Chemie, Physik, Mathematik und Naturwissenschaften heimische Schüler 2012 abgeräumt.

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Insgesamt vierzehn Medaillen konnten die Schüler-Olympioniken laut Unterrichtsministerium ergattern, darunter einmal Gold, dreimal Silber und zehnmal Bronze. Medaillenchancen gibt es auch noch in Informatik, wo der Wettbewerb erst Ende September stattfindet.

Die "Olympiaden" sind Wettbewerbe zur Förderung besonders begabter Schüler an den Oberstufen der Gymnasien und berufsbildenden höheren Schulen (BHS). Ausgangspunkt für die Qualifizierung sind spezielle Vertiefungskurse für besonders interessierte Schüler. Zuerst müssen sie sich in den Landes- und dann in den Bundeswettbewerben für die Olympiaden-Teilnahme qualifizieren.

Die Ausbeute bei den internationalen Bewerben war gut: Bei der Chemie-Olympiade mit 283 Teilnehmern aus 72 Ländern war Österreich mit vier Teilnehmern vertreten, drei davon aus der Steiermark und Südtirol (Südtiroler Schüler treten für Österreich an, Anm.) konnten eine Medaille holen. Bei der Physik-Olympiade mit 378 Teilnehmern aus 80 Ländern haben alle fünf österreichischen Teilnehmer aus Kärnten, Oberösterreich und Steiermark Medaillen ergattert. Die Mathematik-Olympiade mit 548 Teilnehmern aus 100 Ländern brachte für vier der sechs österreichischen Teilnehmer aus Niederösterreich, Tirol und Steiermark Bronze sowie eine "Lobende Erwähnung" für die vollständige Lösung einer schwierigen Frage.

   Erfolge hat Österreich auch bei der Europäischen Naturwissenschaftsolympiade eingefahren, wo 27 EU-Länder mit je zwei Schüler-Teams angetreten sind: Ein Team aus Kärnten und Wien holte dabei eine Silber-, das zweite aus Niederösterreich und Steiermark eine Bronzemedaille.