Erstellt am 06. September 2011, 09:59

Österreicher zufrieden mit Schulsystem und Bildung. Die Österreicher sind offensichtlich zufrieden mit dem heimischen Schulsystem und ihrer eigenen Bildung. Wie aus einer repräsentativen IMAS-Umfrage im Auftrag der "Bildungsplattform Leistung & Vielfalt" hervorgeht, halten 28 Prozent der Österreicher das Schulsystem "alles in allem eher für besser als das der meisten anderen europäischen Länder".

Die Österreicher sind offensichtlich zufrieden mit dem heimischen Schulsystem und ihrer eigenen Bildung. Wie aus einer repräsentativen IMAS-Umfrage im Auftrag der "Bildungsplattform Leistung & Vielfalt" hervorgeht, halten 28 Prozent der Österreicher das Schulsystem "alles in allem eher für besser als das der meisten anderen europäischen Länder".

Jeweils ein Viertel sieht keinen Unterschied bzw. schätzt das Bildungssystem für schlechter. Mit ihrer eigenen Bildung sind 61 Prozent im Großen und Ganzen zufrieden, 28 Prozent würden gerne "insgeheim mehr Bildung und Wissen haben".

Weiters wurde abgefragt, ob in den heimischen Schulen "zu viel oder zu wenig von den Schülern verlangt wird". 34 Prozent der Befragten halten die Anforderungen für "gerade richtig", jeweils knapp ein Viertel sagt, dass "eher zu viel" (23 Prozent) bzw. "eher zu wenig" (24) verlangt wird.

Der Vorsitzende der "Bildungsplattform Leistung und Vielfalt", Günter Schmid, interpretiert die Umfrage gegenüber der APA so: "Die Panikmache mancher Politiker, dass im Schulsystem wegen angeblich katastrophaler Qualitätsmängel zwanghafte Veränderungen um jeden Preis notwendig seien, deckt sich absolut nicht mit der Meinung der Bevölkerung." Dennoch glaubt mehr als die Hälfte der Befragten, dass "vieles" (20 Prozent) bzw. "einiges" (38 Prozent) besser sein sollte im Schulsystem. 30 Prozent finden dagegen, dass Österreich ein "gutes und modernes Schulsystem" habe.

"Verheerend" findet Schmid die Umfrageergebnisse für Wien: Während etwa die Oberösterreicher zu 47 Prozent ihre Schulen als "gut und modern" sehen, sind nur 14 Prozent der Wiener dieser Meinung. "In Wien wurde die Schule offensichtlich schon schwer beschädigt", so Schmid.