Erstellt am 06. Mai 2015, 06:10

von Wolfgang Millendorfer

ÖVP-Auftakt: „Keine Kampfparolen“. Zum Start des Intensiv-Wahlkampfs beschwor Steindl den Teamgeist und hielt sich mit Angriffen zurück.

Familienfoto: ÖVP-Chef Franz Steindl (3.v.r.) mit Tochter Alexandra Gmeiner, Vater Franz, Neffe Marco, Mutter Elisabeth, Schwiegersohn Peter Gmeiner, Sohn Christian und Florian Hackl (v.l.). Fotos: Millendorfer  |  NOEN, Millendorfer
„Die einen marschieren am 1. Mai mit Kampfparolen – wir feiern ein Familienfest!“ Der Hinweis auf den „roten“ Tag der Arbeit blieb einer der wenigen direkten Angriffe auf den Regierungspartner: ÖVP-Chef und Spitzenkandidat Franz Steindl inszenierte den Startschuss zum Intensiv-Wahlkampf mit seinem Team bewusst als geselligen Vormittag rund um die Parteizentrale in Eisenstadt. Bewusst kurz hielt man sich auch bei den Wahlkampfreden.

„Wer spekuliert, der verliert“

Mit Unterstützung von Familienministerin Sophie Karmasin und des ÖVP-Regierungsteams präsentierte Steindl die Wahl-Themen: Arbeitsplätze, Jugend, Mobilität und ländlicher Raum. Eine Absage wurde den Koalitions-Spekulationen erteilt: „Wer spekuliert, der verliert. Wir sind arbeitende Menschen und nicht wie andere seit Wochen im Wahlkampfmodus.“

Den ÖVP-Teamgeist beschwor Steindl schließlich mit einem Blick auf frühere Erfolge bei den Gemeinderatswahlen: „Wenn wir nur einen Bruchteil davon über das Persönlichkeitswahlrecht umsetzen können, dann haben wir viel erreicht!“