Erstellt am 28. Juli 2011, 13:37

ÖVP fordert Gleichbehandlung von AHS und NMS. ÖVP-Generalsekretär Rauch hat am Donnerstag an Unterrichtsministerin Schmied appelliert, künftig auch an den Gymnasien die Höchstzahl von 25 Schülern pro Klasse einzuhalten. Er forderte im Ö1-Mittagsjournal in Reaktion auf Vorwürfe der AHS-Lehrergewerkschaft eine Gleichbehandlung von Gymnasien und den mit sechs zusätzlichen Werteinheiten ausgestatteten Neuen Mittelschulen (NMS).

Die Kritik an der Überschreitung der Klassenschülerhöchstzahl an den AHS, die auch vom Rechnungshof (RH) in einem Bericht Anfang dieses Jahres festgestellt wurde, müsse sich "in Luft auflösen bis zum Schulbeginn", betonte Rauch. Laut Unterrichtsministerium hat sich die Situation allerdings seit der RH-Prüfung verbessert. "Es kann nicht sein, dass die Gymnasien benachteiligt werden", pochte Rauch darauf, dass der Erhalt der AHS-Unterstufe von der Regierung vereinbart wurde. Zum Vorwurf der Lehrervertreter, die AHS würden finanziell ausgehungert, meinte er: "Ich hoffe nicht, dass das so ist." Schmied verfüge über das notwendige Budget. "Eine Diskriminierung der AHS wäre ein Bruch des Koalitionsabkommens."