Erstellt am 04. Juli 2013, 12:27

ÖVP legt "Fibel" gegen "Faymann-Steuern" auf. Die ÖVP liefert ihren Funktionären weiteres Argumentationsfutter im Wahlkampf in Fibel-Form.

Generalsekretär Rauch präsentierte eine Broschüre gegen die "Faymann-Steuern", in denen Argumente gegen die SPÖ-"Stimmungsmache gegen das Eigentum", so Rauch in dem Druckwerk, geliefert werden. Zudem gab Rauch bekannt, dass die Bundes-ÖVP weiter auf die Mittelschule und den Erhalt des Gymnasiums setzt.

Neben einer Fibel gegen Rot-Grün und einer gegen Vermögenssteuern ist dies bereits die dritte ihrer Art. "Für unsere Wähler sind Vermögenssteuern ein No-Go", hat sich Rauch von Umfragen einmal mehr bestätigen lassen. Nun sollen die Funktionäre, ausgestattet mit "10 Argumenten gegen Faymann-Steuern" und weiteren "Fakten - Sagern - Positionen", das schwarze Wahlvolk mobilisieren.

Denn Rauch geht von einem "Zweikampf" aus, nachdem sich die FPÖ"aus dem Dreikampf verabschiedet" habe. Also gilt es, die Funktionäre zum Laufen zu bringen. Was laut dem Generalsekretär kein Problem sein sollte, ortet er bei ihnen doch "eine gewisse Kampfeslust".

Kampflustig bis höhnisch kommentiert Rauch auch die aktuelle Kampagne des Koalitionspartners und Wahlgegners SPÖ. Er findet sie schlicht nicht gut, daraus macht er kein Hehl. Wer in stürmischen Zeiten eine "ruhige Hand" verspreche, stehe für "Stagnation, Stillstand, Aussitzen". Deswegen sei die "Minuskampagne" seines SPÖ-Gegenübers Norbert Darabos "komplett daneben".

Die Bundes-ÖVP sieht zudem keinen Anlass für eine Kursänderung in ihrer Schulpolitik, auch wenn mittlerweile drei ÖVP-Landeshauptleute Sympathien für eine gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen zeigen. Die Volkspartei setze auf die Mittelschule und den Erhalt des Gymnasiums, hielt Rauch am Donnerstag fest.

Zuletzt hatte sich der neue Salzburger VP-Landeshauptmann Haslauer pro Gesamtschule geäußert. Ähnliche Signale kommen schon seit längerem aus Vorarlberg und Tirol, ebenfalls beide ÖVP-regiert.