Erstellt am 20. Mai 2011, 14:55

ÖVP löst Verkehrssprecher Maier ab. Die ÖVP ist auf der Suche nach neuen Bereichssprechern: Notwendig ist zunächst ein neuer Verkehrssprecher - ÖVP-Klubobmann Kopf bestätigte am Freitag vor dem Parteitag in Innsbruck, dass er dem Parteivorstand einen neuen Vorschlag machen soll.

Die ÖVP ist auf der Suche nach neuen Bereichssprechern: Notwendig ist zunächst ein neuer Verkehrssprecher - ÖVP-Klubobmann Kopf bestätigte am Freitag vor dem Parteitag in Innsbruck, dass er dem Parteivorstand einen neuen Vorschlag machen soll. Notwendig wird auch ein neuer Verfassungssprecher, sollte Wilhelm Molterer wie erwartet Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB) werden.

Verkehrssprecher Ferdinand Maier war zuletzt in Ungnade gefallen. Er hatte mit Überlegungen über eine abgespeckte Version des Brennerbasistunnels den Tiroler Landeshauptmann Platter (V) verärgert. Dieser forderte zuletzt auch öffentlich seine Ablöse. Wer Maier als Bereichssprecher nachfolgt, ist laut Kopf noch nicht entschieden.

Im Laufe der nächsten Woche werde er dem Parteivorstand einen Vorschlag machen, so Kopf, etwa auch bezüglich eines Lehrlingssprechers, da Jochen Pack ja kürzlich aus dem Nationalrat ausgeschieden ist.

Weiters gesucht wird ein Verfassungssprecher. Molterer wollte sich diesbezüglich noch nicht festlegen - wenn es dazu komme, dass er mit 1. Juli Vizepräsident der EIB werde, werde er mit 30. Juni aus dem Nationalrat ausscheiden. Kopf nannte auf APA-Anfrage noch keinen Nachfolger für Molterer.

ÖVP-Bildungssprecher, Werner Amon, sieht seine Agenden indes nicht entzogen. Der "Standard" hatte am Freitag berichtet, dass Parteichef Spindelegger (V) die heiklen Bildungsfragen auch in ministerielle Hände legen und Unterrichtsministerin Schmied (S) wieder einen Minister zum Verhandeln schicken wolle. Er habe vergangene Woche ein Gespräch mit Spindelegger und Wissenschaftsminister Töchterle geführt und da sei klar gewesen, dass es so bleibe, "wie es ist", erklärte Amon auf die Frage, ob ihm seine Agenden entzogen worden seien.