Erstellt am 25. Juli 2012, 07:15

ÖVP setzt auf Teamarbeit. BILANZ / ÖVP sieht positive Entwicklung im Land und Harmonie in der Koalition. Sorgen machen aber die EU-Förderungen.

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Eine weitgehend positive Halbjahresbilanz zogen ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl und sein Regierungsteam vor der Sommerpause. In Zukunft will Steindl in Sachen Energieautarkie auf die Photovoltaik setzen; die Gemeinden sollen mit Kooperationsprojekten zum Sparen animiert werden.
Während das Land im ersten Halbjahr eine Fördersumme von 17,5 Millionen Euro genehmigte, beurteilt Steindl die Chancen für eine Nachfolgeförderung der EU angesichts der derzeitigen finanziellen Entwicklung nur mit 50 Prozent. Und: Bei einem Ausfall der Förderungen könnten viele Projekte – etwa in den Bereichen Tourismus und Forschung – nicht fortgeführt werden.

Koalition: „Auch schwierige Situationen gemeistert“

Gemeinsam mit der SPÖ will man aber „alles daran setzen“, damit das Burgenland als Übergangsregion eingestuft werde. Auch ÖVP-Klubobmann Rudolf Strommer bezeichnet die Stimmung in der Regierungszusammenarbeit aktuell als sehr gut. Auch „schwierige Situationen“, wie die internen Debatten um die Bestellung des neuen Rechnungshofdirektors (die BVZ berichtete), habe man „gemeistert“.
In Bereichen wie Landwirtschaft, Tourismus, Bildung oder Kinderbetreuung sprechen die zuständigen Landesräte Andreas Liegenfeld und Michaela Resetar ebenfalls von einer erfreulichen Entwicklung.