Erstellt am 28. Januar 2013, 13:40

ÖVP setzt bei Heeres-Reform auf Experten-Meinung. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V) rückt von der vor der Volksbefragung erhobenen Forderung nach einer Reduktion der Funktionssoldaten um ganze 70 Prozent ab.

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Ziel bleibe es, die Zahl der Grundwehrdiener, die als sogenannte Systemerhalter eingesetzt werden, zu reduzieren. Auf Prozente wollte sich die Ministerin am Rande einer Pressekonferenz am Montag aber nicht mehr festlegen. Sie will zunächst die Analyse der Experten auf Basis von Daten und Fakten abwarten.

Generalstabschef Edmund Entacher hatte am Wochenende die geforderte Reduktion der Funktionssoldaten um 70 Prozent als "unrealistisch" bezeichnet. Einerseits brauche das Bundesheer Funktionssoldaten und anderseits sei dies eine Frage der Kosten. Eine Arbeitsgruppe unter der Führung des Generalstabs soll bis Ende Februar Vorschläge für eine Reform der Wehrpflicht vorlegen.