Erstellt am 27. August 2013, 12:02

ÖVP und SPÖ präsentierten nächste Plakatwelle. Der Wahltag rückt näher und die Parteien werden in ihren Botschaften deutlicher.

Am Dienstag stellte Generalsekretär Rauch die zweite Plakatwelle der ÖVP vor, in der Spitzenkandidat Spindelegger erstmals persönlich zu sehen ist und gleich den Kanzleranspruch erhebt. Auch die SPÖ stellt neue Motive in die Landschaft. Gewarnt wird auf diesen vor "Schwarz-Blau". 

3.000 Plakate bringt die ÖVP in der zweiten von drei Wellen auf den Weg und will mit ihrer Kampagne "Optimismus" beweisen. Spindelegger wird auf den vier Sujets als "Kanzler für die Weltoffenen, die Optimisten, die Tatkräftigen und die Entdecker" geschildert - Begriffe, die man schon aus der ersten Plakatwelle kennt, damals waren freilich statt Spindelegger Landschaftsbilder der Hintergrund.

4.500 neue SPÖ-Plakate

Insgesamt 4.500 Mal wird von der SPÖ ab 1. September in Österreich neu plakatiert - für die ÖVP stellt sich da die Frage, wie die Sozialdemokraten die Wahlkampfkosten-Obergrenze einhalten wollen. Auf 2.500 Großplakaten ist jedenfalls der Bundeskanzler zu sehen, textlich bleibt man bei der Steuermann-Metapher: "Mit sicherer Hand für Österreich".

Die SPÖ möchte in dieser Wahlbewegung auch verdeutlichen, was mit ihr nicht zu machen sein wird. Die 2.000 kleineren Plakate sind dementsprechend mit den Slogans "Gegen Schwarz-Blau", "Gegen Lohnkürzungen" und "Gegen Pensionskürzungen" versehen. Damit soll verdeutlicht werden, dass nur durch eine starke SPÖ verhindert werden kann, dass es zu einer Neuauflage der "unsäglichen Allianz" von ÖVP und FPÖ kommt.