Erstellt am 30. August 2012, 12:36

ÖVP will in Eisenstadt weiterbestimmen. Die Partei wirbt bei der Kommunalwahl mit einem "A bis Z"-Programm. Bürgermeister Steiner meint: "Es wird ein kurzer, intensiver und ich hoffe auch ein fairer Wahlkampf."

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In wenigen Wochen - am 7. Oktober - werden im Burgenland Gemeinderäte und Bürgermeister gewählt. Am Donnerstag hat die ÖVP, die in der Landeshauptstadt die absolute Mehrheit hält, ihr Wahlprogramm präsentiert. Das Ziel ist ein "gutes Ergebnis", erklärte Stadtchef Thomas Steiner. Konkret bedeute das, dass die ÖVP weiter den Bürgermeister stellt und "weiter die bestimmende Kraft der Stadt bleibt und wenn es notwendig ist auch alleine Entscheidungen treffen kann", so Steiner.

Geworben wird mit einem "A bis Z"-Programm. In dem Folder mit dem Titel "Wir arbeiten für Eisenstadt" seien "unsere Ideen und Initiativen von A bis Z aufgelistet" und das seien "Ideen und Initiativen von denen wir glauben und überzeugt sind, dass sie den Menschen nützen. Große Zukunftsprojekte finden sich darin genauso wie viele kleinere Maßnahmen", erläuterte der Stadtchef. Die Palette reicht von A wie "Arbeiten und entscheiden für Eisenstadt" bis Z wie "Zielorientiert handeln". Sehr viele Anregungen seien aus der Bevölkerung gekommen.

Diese Ideen will Steiner mit seinen 58 Kandidaten umsetzen. Das Team sei vielfältig, man habe vier Kandidaten unter 30 Jahre, aber auch die Senioren seien stark vertreten, so der VP-Politiker.

Bei der Wahl am 7. Oktober seien erstmals deutlich mehr als 10.000 Eisenstädter wahlberechtigt. "Deshalb ist es auch nicht mehr ganz so einfach, so wie früher, die Menschen flächendeckend persönlich zu erreichen. Es ist nicht einfach, aber es ist möglich." Mit den Eisenstädtern wolle man bei Hausbesuchen, auf Veranstaltungen oder ganz einfach auf der Straße in Kontakt treten, sagte Steiner.

Teil des Wahlprogramms seien auch Plakate. Dabei gehe es aber nicht um "Werbeslogans, sondern wir plakatieren im Prinzip das was wir tun - wir arbeiten für Eisenstadt. Ich bin überzeugt, dass die Menschen in der Stadt das auch honorieren werden. Insgesamt ein kurzer, ein intensiver Wahlkampf und ich hoffe ein fairer Wahlkampf, in dem wir um die Stimmen werben werden."

Bei der Gemeinderatswahl 2007 erreichte die ÖVP 54,1 Prozent, die SPÖ kam auf 27,9 Prozent der Stimmen. Die ÖVP hält im Gemeinderat 17 Mandate. Die SPÖ hat acht, Freiheitliche und Grüne haben jeweils zwei Sitze.