Erstellt am 12. September 2012, 12:11

ÖVP will mehr Jugendgemeinderäte. Die ÖVP will bei der Kommunalwahl am 7. Oktober im Burgenland den Anteil ihrer Jungmandatare in den Gemeinderäten ausbauen.

Seit dem Urnengang 2007 sind von 1.379 VP-Gemeinderäten über 200, das sind rund 15 Prozent, unter 35 Jahre alt, so JVP-Obmann Christoph Wolf am Mittwoch vor Journalisten in Eisenstadt. "Unser Ziel ist ganz klar, das zu erhöhen und im Idealfall aus jedem Ortsteil im Burgenland einen jungen Gemeinderat zu haben", erklärte Wolf.

Man bemühe sich schon seit Jahren, gemeinsam mit der JVP, der Schülerunion und anderen Vorfeldorganisation, Jugendliche dafür zu begeistern, dass die in die Politik einsteigen. "Dieses Konzept gelingt auch", lautete das Resümee von VP-Chef Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl. Vor fünf Jahren habe man ein Mentoring-Programm entwickelt, bei dem Jugendliche einen VP-Mandatar ein Jahr lang begleiten können. Dieses Modell sei so erfolgreich, dass es von der Bundes-ÖVP übernommen worden sei.

Mit einem neuen Programm unter dem Namen "Offsprings" wolle man gezielt 14 jungen Menschen ermöglichen, die Politik näher kennenzulernen, erläuterte Wolf. Pro Bezirk sollen zwei Jugendliche mittels eines Bewerbungsverfahrens in das Programm eingegliedert werden. Die Teilnehmer erwarten neben Schulungen auch Besuche in den Bundesländern und bei der Bundes-ÖVP und vielleicht ein Aufenthalt im Ausland. "Mit diesem Offspring-Programm wollen wir gezielt noch mehr junge Menschen motivieren, dass sie vor allem auf Funktionärsebene der ÖVP treubleiben", sagte Wolf.