Erstellt am 31. Januar 2013, 14:30

Ortschef soll Wählerverzeichnis manipuliert haben. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt (StA) ermittelt gegen einen VP-Bürgermeister aus dem Südburgenland.

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Dem Ortschef wird Manipulation am Wählerverzeichnis vorgeworfen, bestätigte eine StA-Sprecherin am Donnerstag einen dementsprechenden Bericht des "Kurier". Der Politiker wies die Anschuldigungen zurück und meinte dazu: "Wir haben nicht gesetzeswidrig gehandelt."

Konkret geht es darum, ob Personen, die in der Gemeinde nur einen Nebenwohnsitz haben, bei der Kommunalwahl im vergangenen Herbst rechtmäßig wählen durften oder nicht. Der betroffene Politiker sieht den weiteren Ermittlungen gelassen entgegen: "Ich bin ganz ruhig", so der Ortschef zur APA. Zur Anzeige meinte er, er gehe von einer parteipolitischen Aktion aus.