Erstellt am 13. Dezember 2012, 13:24

Pendlerpauschale: SP und VP mit Neuregelung zufrieden. Zufrieden mit der diese Woche im Ministerrat beschlossenen Pendlerförderung haben sich am Donnerstag SPÖ und ÖVP im Burgenland gezeigt.

 |  NOEN, Symbolbild Peter Wienerroither
Für Burgenlands Pendler bringe die Neuregelung rund acht Millionen Euro mehr an Kaufkraft, erklärte SP-Klubobmann Christian Illedits bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt.

"Ungerechtigkeiten" im alten System - kein Geld für Teilzeitkräfte, zu wenig Unterstützung für Geringverdiener und kaum Förderung für Leute, die öffentlich pendeln - würden nun beseitigt, so Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (S).

Rund 50.000 Teilzeitbeschäftigte und etwa 100.000 Niedrigverdiener sollen zusätzlich von der neuen Pendlerförderung profitieren. Für etwa 90.000 bis 120.000 Personen, die öffentliche Verkehrsmittel benützen, bringe das steuerfreie Job-Ticket pro Jahr rund 200 Euro Ersparnis.

Dass es sich bei der Reform um ein "Wahlzuckerl" handle, weise er zurück, da diese schon seit Jahren diskutiert werde, meinte Schieder. Nach der Leistbarkeit gefragt, sagte der Staatssekretär, in einer Zeit budgetärer Knappheit müsse man aufs Budget schauen: "Aber gleichzeitig ist es unsere noch größere Verpflichtung, auch auf Gerechtigkeit zu schauen."

Von der Reform - mit Mehrkosten von 150 Mio. Euro kommendes Jahr - würden alle Pendler profitieren, erklärte VP-Pendlersprecher Norbert Sulyok in einer Aussendung. Mit dieser Erhöhung könnten die gestiegenen Kosten - etwa für Treibstoff - abgefangen werden, die das Pendeln in den letzten Jahren massiv verteuert hätten.