Erstellt am 30. März 2011, 00:00

„Pensionen offenlegen“. RAUTER KONTERT / Nach Bekanntwerden seiner Politpension in der Höhe von rund 4.000 Euro will der LBL-Mann Zahlen sehen.

LBL-Obmann und Richter Wolfgang Rauter  |  NOEN

Seinen Kampf gegen Politikerprivilegien hat Wolfgang Rauter als Chef der burgenländischen FPÖ begonnen – als Obmann der Liste Burgenland (LBL) führt er ihn nun gemeinsam mit Abgeordnetem Manfred Kölly weiter.

Umso erstaunlicher also, dass nun bekannt wurde, dass Rauter erfolgreich um eine Politikerpension angesucht hat, die ihm einen „Zuverdienst“ von rund 4.000 Euro einbringt. Zusammen mit seiner Richter-Gage bringt es Rauter damit auf stolze 10.000 Euro monatlich. Auf Anfrage der BVZ sieht Wolfgang Rauter die Sache gelassen: „Ich habe kein schlechtes Gewissen und habe in meiner Landtagszeit auch meine Pensionsbeiträge bezahlt. Außerdem war es meine Initiative, dass damit begonnen wurde, die Bezüge einzudämmen.“ Zudem, so Rauter, gäbe es etliche ehemalige Landespolitiker, die über eine weit höhere Pension verfügen: „Der Landeshauptmann soll alle Zahlen offenlegen.“

Rauter, der in den Landtagswahlkampf nach eigenen Angaben rund 70.000 Euro investiert hat, will vor der Gemeinderatswahl übrigens sparsamer sein: „Da bin ich der Meinung, dass der Landtagsmandatar (Kölly, Anm.) die größere Last trägt.“