Erstellt am 16. August 2013, 10:51

Pensionen sollen 2014 um 1,6 Prozent steigen. Die Pensionen werden im kommenden Jahr aller Voraussicht nach um 1,6 Prozent angehoben. Dies ergibt sich aus der Inflation im relevanten Zeitraum und den gesetzlichen Vorgaben.

Bei den Mindestpensionen wird die Teuerung in vollem Umfang abgegolten - die Bezieher einer Ausgleichszulage erhalten um 2,4 Prozent mehr.

Der Anpassungsfaktor ergibt sich aus der durchschnittlichen Inflationsrate im Zeitraum von August 2012 bis Juli 2013. Dieser Wert liegt nach Berechnung der Statistik Austria bei 2,4 Prozent.

Endgültige Festlegung am 30. November

Mit dem Sparpaket vom März des Vorjahres wurde jedoch vereinbart, dass die Pensionen für 2013 um einen Prozentpunkt und für 2014 um 0,8 Prozentpunkte unter der Inflationsrate erhöht werden. Für 2013 bedeutete dies eine Pensionserhöhung um 1,8 Prozent anstelle der vollen Inflationsabgeltung um 2,8 Prozent.

Für 2014 ergibt sich wegen des Abzugs von 0,8 Prozentpunkten eine Pensionsanpassung von 1,6 Prozent. Davon ausgenommen sind allerdings wie schon heuer auch im kommenden Jahr die Bezieher einer Ausgleichszulage. Die Mindestpensionen werden damit um die vollen Teuerungsrate von 2,4 Prozent erhöht. Für 2015 und 2016 sollen gemäß Sparpakt-Vereinbarung dann wieder alle Pensionisten die volle Teuerungsabgeltung bekommen.

Endgültig festgelegt wird die Pensionserhöhung mittels Verordnung des Sozialministers bis spätestens 30. November. Sollte die Politik eine andere Anpassung vornehmen wollen, wäre eine Gesetzesänderung nötig.