Erstellt am 04. Juli 2011, 13:49

Phasing Out - EU-Förderungen zur Hälfte ans Burgenland ausbezahlt. Das Burgenland erhält seit Jahren Fördergelder von der Europäischen Union. Seit 2007 läuft die sogenannte Phasing Out-Phase, in der bisher knapp 78 Mio. Euro geflossen sind.

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Das entspricht etwa der Hälfte des gesamten Fördervolumens (160 Mio. Euro, Anm.), teilten Landeshauptmann Hans Niessl (S) und Wirtschaftsforscher Christian Helmenstein heute, Montag, in einer Pressekonferenz in Eisenstadt mit. Etwa drei Viertel dieser Förderungen kommen aus dem Europäischen Fonds, 10,6 Prozent vom Bund. Das Land Burgenland steuert 15,6 Prozent bei, laut Helmenstein eine "sehr beträchtliche Kofinanzierungsleistung".

Es sei wichtig, die Fördermittel zu mobilisieren, erklärte der Wirtschaftsforscher. Im Burgenland habe das in den vergangenen Jahren sehr gut funktioniert. Das würden unter anderem auch die Beschäftigungszahlen belegen: Von den derzeit 97.000 Arbeitsplätzen im Burgenland stehen rund 9.000 direkt oder indirekt in Verbindung mit den Förderungen, so Helmenstein.

Nach 2013 wird das Burgenland weiterhin Geld von der Europäischen Union erhalten. Das östlichste Bundesland Österreichs werde als Übergangsregion eingestuft und etwa zwei Drittel der aktuellen Fördermittel erhalten, erklärte Georg Schachinger, Geschäftsführer der Regionalmanagement Burgenland GmbH (RMB), die als Verwaltungsbehörde tätig ist.