Erstellt am 03. Dezember 2012, 16:22

Piratenpartei will im Landes-Norden Fuß fassen. Im Norden des Burgenlandes will sich die Piratenpartei in den kommenden Monaten neu aufstellen.

Bei der Gemeinderatswahl im Oktober traten die Piraten in Oberwart an, sie mussten sich dort allerdings mit 29 Stimmen begnügen. Im kommenden Frühjahr will man nun von Eisenstadt aus neue Akzente setzen. Am Samstag hätten bei einer Landesgeneralversammlung in Oberwart die Kandidaten für die Nationalratswahl nominiert werden sollen. Doch die Sitzung fand nicht statt und soll voraussichtlich im kommenden Frühjahr nachgeholt werden.

Dabei sind auch Personalentscheidungen zu treffen: Denn Stefanie Schwarz, die beim organisatorischen Aufbau der Landesgruppe federführend beteiligt war, hat ihre Funktionen im Landesvorstand und in der Geschäftsführung zurückgelegt. Das Pendeln nach Eisenstadt sei ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, so die Südburgenländerin.

Der Entschluss, den Schwerpunkt zu verlagern, sei gemeinsam gefasst worden, so Schwarz. Man wolle sich auf Eisenstadt und den Landesnorden konzentrieren, bestätigte Rodrigo Jorquera vom Bundesvorstand der Piratenpartei. Geplant seien beispielsweise Infostände in der Landeshauptstadt. Ziel sei es, den Kandidatenkreis etwas zu vergrößern: "Wir haben auch gemerkt: Oberwart ist ein relativ schwieriges Pflaster."

"Wir sind Frau Schwarz sehr dankbar, dass sie alles aufgebaut hat und den Katalysator gemacht hat im Burgenland", sagte Jorquera. Am Freitag und Samstag sei in Salzburg ein Treffen der Landesorganisationen geplant. Insgesamt betrachtet, habe der Einzug in den Gemeinderat in Graz habe der Piratenpartei "sehr viel Motivation gegeben".