Erstellt am 11. Januar 2012, 00:00

Politik setzt auf Sicherheit. KAMPAGNE /  EU-Förderung für neue Modellregion. Das „Jahr der Sicherheit“ startete Landeschef Niessl ohne die ÖVP.

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Schon beim Landtagswahlkampf 2010 stand das Thema auf den Listen der Parteien ganz oben – und jetzt wird das Jahr der Gemeinderatswahl zugleich auch das „Jahr der Sicherheit“. Den Startschuss dazu gab Landeshauptmann Hans Niessl in der Vorwoche mit einer prominent besetzten „Sicherheits-Matinee“.

Unter dem Titel „Sicher ist sicher“ kündigte Niessl dabei eine neue, „langfristige Sicherheitsstrategie“ an, die das Burgenland einmal mehr zur „Modellregion“ machen soll. Rund eine Million Euro – zu drei Vierteln von der EU gefördert – stehen dafür zur Verfügung. Im Zentrum der Initiative koordiniert der – ebenfalls vor der Landtagswahl ins Leben gerufene –  Verein „Nachbarschaftshilfe“ die einzelnen Veranstaltungen.

„Wollen eine der sichersten  Regionen Europas bleiben“

Ein „wichtiger Impuls“, der laut Niessl auch nach dem Ende des Assistenzeinsatzes gewährleisten soll, „dass unsere Region eine der sichersten in Österreich und Europa bleibt“. Denn: „Niemand kann vorhersagen, wie sich der Abzug des Bundesheeres auf die Sicherheit des Burgenlandes auswirken wird.“

Eingeladen zur Matinee waren neben den Blaulichtorganisationen auch Vertreter des Bundesheeres sowie der Landes-Unternehmen – nicht aber VP-Landesvize Franz Steindl. Was in der sonst so harmonischen Koalition für Misstöne sorgt. Steindl jedenfalls lässt ausrichten, dass er „als Regierungsmitglied für Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen täglich für die Sicherheit arbeite und handle, statt zu großen Matineen zu laden“.