Erstellt am 24. Januar 2014, 13:06

Polizei: Mikl-Leitner bietet Gemeinden Sicherheitspaket. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) führt derzeit in allen Bundesländern über die Schließung von Polizeidienststellen Gespräche. In Gemeinden, in denen Posten geschlossen werden, will sie Sicherheitspakete anbieten.

Oberst Ernst Schuch, Abteilungsleiter-Stellvertreter des Landeskriminalamtes, Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Bundesministerin für Inneres, und HR Dr. Franz Prucher, Landespolizeidirektor (v.l.n.r.).  |  NOEN, LPD NÖ/Dieter Hoeller
"Sicherheit definiert sich nicht durch die Zahl der Posten, sondern die der Polizisten", stellte Mikl-Leitner am Rande der VP-Klausur in Loipersdorf gegenüber Journalisten fest.

Die Analysen liegen auf dem Tisch und nun werden in den einzelnen Bundesländer Gespräche geführt. "Mir geht es darum, die Polizisten von der Verwaltung zu entlasten", damit sie mehr polizeiliche Arbeit verrichten können, so die Innenministerin.

Kein "Sparprogramm", sondern ein Sicherheitsprogramm

Es sei ihr weiters wichtig, dass es sich um kein "Sparprogramm", sondern ein Sicherheitsprogramm handle. Wie konkret dieses im Detail aussehen wird, steht noch nicht fest.

"Der Dorfpolizist hat sich bewährt", meinte sie jedenfalls. Schon jetzt gebe es etwa in manchen Gemeindeämtern Sprechstunden mit Polizisten, das könne man ausbauen. Abgestimmt auf die Kommunen brauche es individuelle Pakete und die werden jetzt ausgearbeitet, so Mikl-Leitner.