Erstellt am 13. Mai 2012, 13:41

Posten-Karussell in der BEWAG dreht sich weiter. Das Posten-Karussell in der Chefetage des burgenländischen Landesenergieversorgers BEWAG dreht sich weiter: Das Unternehmen sucht "zum nächstmöglichen Termin" einen neuen Vorstandsdirektor.

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Die Stelle wurde in mehreren Zeitungen ausgeschrieben. Das künftige Vorstandsmitglied könnte bereits im Herbst Leopold Buchmayers Posten übernehmen, erklärte ein BEWAG-Sprecher am Sonntag Erst vor knapp zwei Wochen wurde Buchmayer als Nachfolger von Reinhard Schweifer bekanntgegeben. Schweifer trat freiwillig von seinem Posten zurück. Der Grund: Unregelmäßigkeiten bei der BEGAS während seiner Zeit als Vorstand beim Gasversorger.

Das Vorstandsmitglied soll gemeinsam mit einem zweiten Vorstandsmitglied (Michael Gerbavsits, Anm.) im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen, der Geschäftsordnung für den Vorstand, der Satzung, des Corporate Governance Codex und des Verhaltens (Compliance Codex) mit persönlicher Ressortverantwortung das Unternehmen führen, entsprechend den neuen Herausforderungen weiterentwickeln und auch in Zukunft gut positionieren, hieß es in der Ausschreibung am Wochenende.

Eine persönliche Ressortverantwortung bestehe für den Servicebereich, die Stabstelle Recht und Versicherungen und den Geschäftsbereich Vertrieb; der Führung des Gesamtvorstandes obliegen die Stabstellen Marketing und Kommunikation, Unternehmensrevision, Innovation und Entwicklung und der Geschäftsbereich Beteiligungen.

Die Bewerber sollen "nicht nur fundierte Kenntnisse in Fragen und Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft, sondern auch umfangreiche Erfahrungen in der Gestaltung privatwirtschaftlich organisierter Abläufe haben. Die Fähigkeit zur konzeptiven und praktischen Weiterentwicklung des Unternehmens, zur Kooperation, Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und eine erfolgsorientierte Denk-und Handlungsweise werden vorausgesetzt."

Bewerbungen können bis 13. Juni an den Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Kaltenbacher gerichtet werden. Von der BEWAG hieß es am Sonntag dazu, dass man den Posten rasch besetzen wolle, jedoch mit der "gebotenen Sorgfalt den besten Kandidaten" auswählen werde.