Erstellt am 06. Mai 2015, 14:56

70 FPÖ-Plakatständer beschädigt. Beschädigte oder sogar zerstörte Wahlplakate sorgen derzeit bei den burgenländischen Freiheitlichen für Ärger.

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"Es sind an die 70 Plakatständer beschädigt worden", sagte Parteiobmann Johann Tschürtz am Mittwoch in Eisenstadt vor Journalisten.

Tschürtz vermutet "konzertierte Aktion"

Die Vandalenakte seien in der Nacht von Sonntag auf Montag verübt worden. "Es dürfte eine konzertierte Aktion sein", vermutete Tschürtz. Die Täter hätten "mit roher Gewalt" Plakate heruntergerissen, sogar Metallstangen wurden verbogen.

"Anzeigen wurden bereits erstattet, die Polizei hat schon mit den Nachforschungen und Erhebungen begonnen", sagte der FPÖ-Obmann. Man habe auch bereits Hinweise. Diese seien aber "noch nicht so konkret", um damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

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1.000 Euro Prämie für Hinweise

Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, will die FPÖ 1.000 Euro zahlen. Tschürtz zeigte den Journalisten Bilder von zerstörten Plakaten. 16-Bogen-Sujets seien "einfach heruntergefetzt" worden.

Von den Beschädigungen betroffen seien Plakate in den Bezirken Neusiedl am See, Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg. Im Mittel- und Südburgenland gebe es vereinzelte Fälle. Der angerichtete Schaden könnte "schon viele Tausende Euro ausmachen", schätzte Tschürtz. Falls jemand als Urheber ausgeforscht werde, dann werde die FPÖ sich dem Verfahren als Privatbeteiligter anschließen.

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