Erstellt am 01. Oktober 2014, 17:02

Zitz ist neuer Präsident des Landesschulrats. Der Burgenländische Landesschulrat hat seit Mittwoch einen neuen Amtsführenden Präsidenten: Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) bestellte am Nachmittag Heinz Zitz zum Nachfolger von Gerhard Resch

Heinz Zitz  |  NOEN, zVg
Zitz habe „im Landesschulrat hervorragende Arbeit geleistet." Eine wesentliche Aufgabe für ihn werde sein, „für Bildung zu begeistern", erklärte Niessl.

Zitz sieht sich „als Gestalter und nicht Verwalter"

Der Landeshauptmann attestierte dem neuen Präsidenten eine „hervorragende fachliche Qualifikation." Zitz war 1997 bis 2005 Mitglied der IKT-Expertengruppe des Bundes, seit 2005 Fachinspektor für Informations- und Kommunikationstechnologie im Landesschulrat und von 2007 bis 2014 Geschäftsführer des Bildungsnetzwerkes Burgenland. Bei der vergangenen EU-Wahl war er Spitzenkandidat der SPÖ im Burgenland.

Er sehe sich schon immer „als Gestalter und nicht als Verwalter", sagte Zitz. Das Ziel sei „klar definiert: Niveau halten, Qualität weiter ausbauen." Als besonders wichtig bezeichnete der neue Landesschulratspräsident die Lese-Frühförderung: „Lesen ist die Basis für Bildung."

Neos kritiseren „unnötigen und sinnlosen" Posten

Anlässlich der Bestellung wolle man darauf hinweisen, „dass wir diesen Posten für völlig unnötig und sinnlos halten", hatte zuvor Neos-Landessprecher Christian Schreiter bei einer Pressekonferenz erklärt. In anderen Bundesländern sei der Posten bereits abgeschafft, so Schreiter.

„Das Burgenland hat sich zum Vorreiter-Bundesland bei Bildungsreformen entwickelt. Diesen Kurs wird der neue Landesschulratspräsident Heinz Zitz engagiert fortsetzen und durch zusätzliche Akzente verstärken", erklärte SPÖ-Klubobmann Christian Illedits in einer Aussendung. Zitz übernehme „viele Baustellen im Bildungsbereich" - auf den neuen Landesschulratspräsidenten warteten „viele Herausforderungen, auf die er sich voll konzentrieren sollte", so ÖVP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz.