Erstellt am 24. Oktober 2012, 00:00

Rente? Ungenügend!. Raiffeisen-Pensionssymposium / In Barcelona wurde über Fragen der Pension diskutiert. Fazit: Die Burgenländer sorgen zu wenig vor.

Harald Moritz von Raiffeisen Burgenland: „So früh wie möglich mit der Vorsorge beginnen.“  |  NOEN
Von Doris Seebacher / Barcelona

„Steigende Lebenserwartung, frühes Pensionsantrittsalter sowie die verschärfte Problematik der Staatsverschuldung machen die Finanzierung der staatlichen Pension in Österreich immer schwieriger“, erklärte Klaus Pekarek, Vorstand der Raiffeisen Versicherung beim diesjährigen internationalen Pensionssymposium in Barcelona.

Auch die Burgenländer  sind „Vorsorgemuffel“

Präsentiert wurde unter anderem ein aktuelles Pensionsbarometer, welches über das Vorsorgeverhalten der Österreicher Auskunft gibt. Mit dem Ergebnis: Es wird zu wenig und auch zu kurz für die Pension vorgesorgt. Und auch die Burgenländer sind davon nicht ausgenommen. „Hier herrscht enormer Aufholbedarf“, erklärt Harald Moritz, Leiter der Landesgeschäftsstelle Burgenland. „Erst wenn Kunden von uns auf dieses Thema angesprochen werden, reagieren sie.“

Moritz betont auch: „Vor allem für jene Personen, deren Einkommen im Laufe des Arbeitslebens stark gestiegen ist, ist der finanzielle Pensionsschock hoch.“ Denn in der Regel beträgt die Rente 55 Prozent des durchschnittlich bezogenen Gehaltes.

Dennoch hat sich der Anteil der Pensionsvorsorge an allen Lebensversicherungen, die über die Raiffeisenbanken abgeschlossen wurden, in den letzten drei Jahren von fünf auf 15 Prozent erhöht. „Tendenz weiter steigend“, so Moritz. Sein Rat lautet in jedem Fall: „So früh wie möglich mit einer Pensionsvorsorge beginnen …“