Erstellt am 30. März 2016, 05:44

von Werner Müllner

Rotgoldene Übergabe. Minister Doskozil reiste nach Bosnien, um sich ein Bild über die Balkan-Lage zu machen und holte Kommandant Luif heim.

Abschied. Direkt von der Zeremonie ging es nach Österreich. Ein Abschied von Kameraden, der Luif berührte.  |  NOEN, werner muellner 7000 eisenstadt

Generalmajor Johann Luif aus Eisenstadt übergab das Kommando der EU-Truppe in Bosnien an den Niederösterreicher Generalmajor Friedrich Schrötter (

und unten).

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil wohnte der Kommandoübergabe bei und nutzte den Besuch, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der österreichischen EUFOR-Soldaten zu machen.

Lob von Doskozil für den Militärkommandanten

In Sarajevo traf der Minister auch politische Repräsentanten Bosniens. Er führte unter anderem Gespräche mit der bosnischen Verteidigungsministerin Marina Pendeš. Unter den 208 österreichischen Soldaten in Sarajevo sind auch 14 Burgenländer.

Doskozil sprach bei der von den Brüssel-Attentaten überschatteten Zeremonie auch die Flüchtlingsproblematik an: „Es ist notwendig, den Weg der Außengrenzen-Sicherung zu gehen. Wir müssen eine Situation schaffen, die es ermöglicht, jene Länder, die es nicht schaffen, ihre Grenzen zu sichern, mit unseren Maßnahmen zu helfen.“

Doskozil lobte seinen Landsmann: „Ich schätze ihn als Freund aus dem Burgenland und freue mich, dass ich ihn mit nach Hause nehmen darf, weil ich ihn dort auch sehr gut brauchen kann …“ Vorerst wird Luif Militärkommandant des Burgenlandes werden, aber: „Jetzt werde ich mal in den Urlaub gehen“, freut dieser sich.

BVZ.at hatte vergangene Woche berichtet: