Erstellt am 01. August 2013, 10:56

Schüler wünschen sich einheitliche Sommerferien. Zwei Drittel der Schüler fordern einen einheitlichen Sommerferienbeginn an den österreichischen Schulen. Das zeigt eine Umfrage der Schülerunion unter 1.900 Schülern ab zehn Jahren.

In Österreich beginnen die Sommerferien in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland um eine Woche früher als in den anderen Bundesländern. Bedenken melden die Schüler jedoch bezüglich der Verkehrslage an.

Der Grund für den Wunsch nach einem einheitlichen Ferienbeginn "liegt vor allem auch darin, dass durch die unterschiedlichen Ferienstarts die Schüler im Rahmen der Zentralmatura mit unterschiedlich langen Vorbereitungszeiten für die mündliche Matura konfrontiert sein werden", so Schülerunion-Obmann Daniel Perschy in einer Aussendung.

Zusammen mit ihrer deutschen Schwesterorganisation, der Schüler Union Deutschland, fordert die Schülerunion daher außerdem eine europaweite Absprache der Ferienzeiten. "Es kann nicht angehen, dass zu bestimmten Zeiten ein Großteil der Schüler Europas Ferien hat und zu anderen nur eine Minderheit", so der Bundesvorsitzende der SU Deutschland, Leopold Born. Dadurch seien viele Ferienorte teils überfüllt, teils wie leergefegt.