Erstellt am 23. Juli 2014, 13:38

Keine Ferien für Resch & Co.. Polit-Machtwort bei Direktions-Zusammenlegungen: Nach Gemeinde-Protesten sucht der Landesschulrat den Konsens.

Gerhard Resch: »Man kann nicht alle Wünsche erfüllen, aber die Fragen noch einmal diskutieren.« Foto: BVZ  |  NOEN, BVZ
Vor seiner Pension im Herbst bekam der amtsführende Landesschulratspräsident Gerhard Resch von seinem Chef Hans Niessl eine Hausaufgabe: Nach dem Wirbel um die Zusammenlegung von Schuldirektionen sollen mit den betroffenen Standorten Gespräche geführt werden.

„Kleinere Änderungen“ in Aussicht gestellt

Wie berichtet, hatten die Pläne vor allem im Süd- und Mittelburgenland in einigen Gemeinden für Proteste gesorgt: Nicht nur die Tatsache, dass einzelne Pflichtschulen ihre Direktoren „verlieren“ – vor allem die „mangelnde Kommunikation“ wurde kritisiert.

Das soll Landes-Schulinspektor Erwin Deutsch nun nachholen. Bis zum Herbst sei dazu noch Zeit genug, meint Niessl. Im Gespräch mit der BVZ stellt Gerhard Resch in Aussicht, dass es „kleinere Änderungen“ geben werde. Der Plan – bei dem sich SPÖ und ÖVP grundsätzlich einig waren – bleibt bestehen: 22 Direktoren sollen 30 Standorte mitbetreuen.

Ein weiterer Aspekt: Umfassen die zusammengeführten Schulen acht Klassen oder mehr, können Direktoren vom Unterricht freigestellt werden, um sich allein der Administration zu widmen. „Auf lange Sicht ist das an allen diesen Schulen geplant“, so Resch.