Erstellt am 12. Juni 2012, 13:09

Sengstbratl bleibt doch. AMS-CHEFIN / Paukenschlag beim Arbeitsmarktservice. Die von der SPÖ angefeindete Chefin Helene Sengstbratl erneut bestellt.

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Für Aufregung sorgten im Vorfeld der Bestellung zahlreiche Attacken seitens der Landes-SPÖ gegen die VP-nahe Leiterin des Arbeitsmarktservice. Zuletzt hatte SPÖ-Landesrat Peter Rezar Helene Sengstbratl öffentlich aufgefordert, ihre Bewerbung zurückzuziehen. Sengstbratl wurde vorgeworfen, zu wenig für den burgenländischen Arbeitsmarkt und zu viel für ausländische Arbeitnehmer zu tun. „Mit dieser Personalentscheidung wird die verheerende Arbeitsmarktpolitik des AMS Burgenland für die nächsten Jahre einzementiert“, reagiert Burgenlands Arbeiterkammerpräsident Alfred Schreiner auf die Entscheidung „seines“ Ministers. „Der von der Arbeitnehmerseite so dringend geforderte Strategiewechsel wird mit der Bestellung der neuen, alten Geschäftsführerin verhindert.“ SPÖ-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich spricht von einem „schwarzen Tag für Burgenlands Arbeitnehmer.“

Landesvize Franz Steindl (ÖVP) begrüßt indes die Bestellung: „Helene Sengstbratl ist die beste Lösung, bestens geeignet und fachlich bewährt.“