Erstellt am 24. August 2016, 06:42

von Wolfgang Millendorfer und Alexandra Gollubics-Prath

Projekt mit blauer Note. FPÖ und SPÖ starten Pilotprojekt für Gemeinden. An der Spitze steht mit Christian Spuller ein weiterer FPÖ-Funktionär.

FP-Team. Landesvize Tschürtz (l.), Projektleiter und FPÖ-Bezirksvize Spuller. Foto: Gollubics-Prath  |  Alexandra Gollubics-Prath

Mit seinem neu geschaffenen „Hauptreferat Sicherheit“ setzt Landesvize und FPÖ-Chef Hans Tschürtz jetzt das angekündigte Pilotprojekt für Gemeinden um. Geleitet wird es von Christian Spuller, der in Mattersburg auch als stellvertretender FPÖ-Bezirksobmann tätig ist.

Dass dieser nach der „Postenschacher“-Debatte der Vorwoche (die BVZ berichtete, siehe weiter unten) präsentiert wurde, sieht man bei der FPÖ entspannt: „Christian Spuller ist ein Experte im Sicherheitsbereich und leitet das Projekt nebenberuflich“, heißt es auf BVZ-Anfrage im Büro von Tschürtz. Er sei auch nicht beim Land angestellt, sondern arbeite auf Basis eines Konsulentenvertrages, der vorerst auf ein Jahr befristet sei.

„Sicherheitspartner“ mit E-Fahrzeugen ab 1.9.

Zuletzt musste sich die FPÖ bereits Kritik gefallen lassen, als Norbert Hofers Bruder Christian und Mattersburgs FPÖ-Bezirkschef Siegfried Steiner als Sachbearbeiter im Land aufgenommen wurden.

Das Sicherheitskonzept für Gemeinden gilt als FPÖ-Vorzeigeprojekt und wurde nun mit Landeshauptmann Hans Niessl und der Energie Burgenland präsentiert: In Kittsee, Pama, Deutsch Jahrndorf, Schattendorf, Loipersbach, Baumgarten, Rechnitz, Schandorf und Deutsch Schützen-Eisenberg sind ab 1. September „Sicherheitspartner“ mit E-Fahrzeugen unterwegs.

Als Erfolg sieht Tschürtz auch die Alarmanlagen-Förderaktion: 139 Anlagen wurden bislang bestellt. Noch nicht umgesetzt ist die angekündigte Direktschaltung zur Landessicherheitszentrale. An einer technischen Lösung werde gearbeitet, ein entsprechendes Konzept soll in sechs Monaten vorliegen, beteuert Christian Spuller.