Erstellt am 25. April 2012, 00:00

Simandl muss gehen. CAUSA BEGAS / Vorstandsdirektor Rudolf Simandl wurde fristlos entlassen, da laut Aufsichtsrat „neue Fakten aufgetaucht“ seien.

 |  NOEN, SEEBACHER
Der nächste Knalleffekt bei der BEGAS: Der Aufsichtsrat des Energieversorgers hat den langjährigen Vorstandsdirektor Rudolf Simandl am Montag fristlos entlassen.
Damit reagierte man auf die zuletzt aufgetauchten Verdachtsmomente gegen BEGAS-Führungskräfte: Wie die BVZ berichtete, steht der Vorwurf im Raum, dass Privatausgaben über die Firma verrechnet worden seien. Simandl, der sich auf eigenen Wunsch zunächst beurlauben hatte lassen, wollte zu seiner Entlassung keine Stellungnahme abgeben. Gegenüber der BVZ erklärte BEGAS-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Mezgolits: „Die Verdachtsmomente gegen Simandl haben sich verdichtet. Neue Fakten sind aufgetaucht.“ Die Entscheidung über die Kündigung sei gefällt worden, um allfällige Fristen nicht zu versäumen. Bis auf Weiteres werde die BEGAS von Vorstandsdirektor Leopold Buchmayer und Prokurist Alois Grath geführt.
Einen ersten Zwischenbericht zu dem Fall soll es laut Mezgolits demnächst geben. Währenddessen läuft die von einer externen Firma geleitete Untersuchung gegen ehemalige und aktuelle BEGAS-Vorstände, -Prokuristen und -Geschäftsführer weiter.