Erstellt am 30. Dezember 2014, 14:04

von Christian Eplinger

Sozialminister nach Skiunfall im Spital. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (63) muss Jahreswechsel nach Skiunfall am Ötscher im Wiener AKH verbringen.

Eigentlich wollte Sozialminister Rudolf Hundstorfer seinen Jahreswechsel in seinem Ferienhaus in Langau (Gemeinde Gaming) verbringen. Aber diese Pläne musste er am Montag unfreiwillig abändern. Der 63-jährige SPÖ-Politiker „feiert“ Silvester nämlich im Spital, genauer gesagt im Wiener AKH.
 
Hundstorfer wollte am Montag die guten Pistenbedingungen am Ötscher zu einem Skitag nutzen. Doch schon am Vormittag war dieser jäh zu Ende. Bei einer Abfahrt am Traunschlag, der Familienabfahrt vom Kleinen Ötscher runter, dürfte der Minister ohne Fremdverschulden verkantet haben und kam zu Sturz. Dabei prallte er unglücklich mit dem Becken auf einer harten Stelle der Piste auf und konnte nicht mehr weiterfahren.

Dank für die gute Versorgung ausgerichtet

Mitarbeiter der Ötscherlifte und drei Mitglieder der Bergrettung Lackenhof waren rasch zur Stelle und sorgten für den sicheren Abtransport des Verletzten ins Tal, wo sie ihn dem Roten Kreuz Gaming übergaben. Dieses brachte ihn ins Landesklinikum Scheibbs. Dort erfolgte die Erstbehandlung. Nun liegt er zur weiteren Behandlung im Wiener AKH. „Die Rettungskette und das Zusammenspiel von Lift, Bergrettung und Rotem Kreuz hat hier zum Glück optimal funktionier“, schildert Lift-Geschäftsführer Andreas Buder gegenüber der NÖN.
 
„Dem Sozialminister bleibt eine Operation erspart. Der Ressortchef wird konservativ behandelt, muss dafür aber knapp zwei Wochen im Spital verbringen. Seine Arbeit wird er also vorerst vom Bett aus weiterführen. Nach dem Spitalsaufenthalt wird Hundstorfer fürs Erste Krücken benötigen“, verkündete die Sprecherin des Minister via APA. Den Ersthelfern und dem Personal des LK Scheibbs richtete der Minister auf jeden Fall offziell Dank für die gute Versorgung aus.