Erstellt am 24. August 2011, 00:00

Sparen für die Kasse. AUSLAGERUNGEN / Röntgenambulatorium der Gebietskrankenkasse wird bald geschlossen. Das Angebot bleibt bestehen.

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VON WOLFGANG MILLENDORFER

Obwohl die Burgenländische Gebietskrankenkasse (BGKK) ihre finanzielle Lage dank hoher Zuschüsse zuletzt verbessern konnte, wird auch künftig ein „effizienter Kurs“ gefahren. Aus diesem Grund sperrt das hauseigene Röntgenambulatorium in Eisenstadt in den kommenden zwei Jahren zu.      

„Wir ziehen uns aus diesem Bereich zwar zurück“, sagt Direktor Christian Moder (im Bild), „aber das Angebot wird in Eisenstadt weiter aufrechterhalten.“ Ihre Röntgenaufnahmen sollen die Versicherten in Zukunft nicht mehr in der BGKK-Zentrale bekommen, dafür aber bei Eisenstädter Ärzten oder im Krankenhaus. Diesbezügliche Verhandlungen sind bereits am Laufen.

Verlagert – aber nicht gespart – wird im EDV-Bereich: Die Zusammenlegung der Rechenzentren der Gebietskrankenkassen in Linz und Wien kostet die BGKK zwar Geld, dafür rechnet sie sich für den Hauptverband. Und das wiederum sichert die Mittel im Ausgleichsfonds, mit denen die Schulden bekämpft werden.