Erstellt am 11. Mai 2016, 14:32

SPÖ begrüßt Doskozil-Entscheidung zu Militärmusik. "Die budgetäre und organisatorische Stärkung des Bundesheeres durch Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil schließt eine Rücknahme der Sparmaßnahmen bei der Militärmusik ein", verlautbarte die SPÖ Burgenland in einer Aussendung am Mittwoch.

Robert Hergovich und Landeshauptmann Hans Niessl  |  NOEN, HELMUT FOHRINGER (APA)
Die Rücknahme der Maßnahmen gab Doskozil am Mittwoch im Rahmen der LH-Konferenz in Salzburg bekannt. „Auch die Kürzungen bei der Militärmusik im Burgenland sind damit hinfällig“, begrüßte SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich diese Entscheidung.

Hergovich weiter: „Ungeachtet aller Details, die von einer Expertengruppe noch ausgearbeitet werden, steht fest, dass der Personalstand bei der burgenländischen Militärmusik wieder in etwa auf die ursprüngliche Stärke zurückgeführt wird. Minister Doskozil beweist einmal mehr, dass er Anliegen aus der Truppe und aus der Bevölkerung aufzunehmen und umzusetzen bereit ist.“ Auch der Einsatz von Landeshauptmann Hans Niessl für die burgenländische Militärmusik werde damit bestätigt, so Hergovich.

Militärmusik im Burgenland wurde 2014 aufgrund des Budgetnotstandes beim Bundesheer auf 20 Personen reduziert. Jetzt soll der Personalstand drastisch auf 43 bis 47 erhöht werden. „Fix ist außerdem, dass Jungmusikern wieder das bewährte ‚6+7‘-Modell angeboten wird: Wer sich im Grundwehrdienst für die Militärmusik entscheidet, kann sich danach wieder auf eine siebenmonatige Verpflichtungsdauer als Zeitsoldat verlassen. Das macht die Ausbildung innerhalb der Militärmusik für beide Seiten – Jungmusiker und Bundesheer – attraktiv“, so Hergovich.

Die Militärmusik sei eine wichtige Ausbildungsstätte für das heimische Musikwesen und genieße in der Öffentlichkeit hohes Ansehen. „Gerade für das burgenländische Musik- und Vereinsleben ist die Entscheidung des Verteidigungsministers von großer Bedeutung“, betont der SPÖ-Klubchef und ergänzt: „Minister Doskozil verhilft dem Bundesheer insgesamt zu einem neuen Stellenwert. Mit der Erhöhung des Heeresbudgets, der Stärkung der Militärkommanden und der Ausweitung des Assistenzeinsatzes hat er die Weichen für eine professionelle Sicherheitspolitik in unsicheren Zeiten gestellt.“