Erstellt am 27. März 2014, 11:29

SPÖ bereitet Ortsparteien auf die Landtagswahl vor. Die SPÖ Burgenland will mit dem Blick auf die Landtagswahl 2015 ihre Parteiarbeit modernisieren.

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Dazu biete man den Funktionären Fachseminare für "modernes Ortsparteimanagement" an, so Landesgeschäftsführer Robert Hergovich am Donnerstag in Eisenstadt. Für ein Urabstimmungsmodell wie bei der ÖVP sehe man bei den Sozialdemokraten "keine Notwendigkeit."

"Jede Kandidat vom Landeshauptmann abwärts" müsse sich drei Vorwahlen stellen - auf Bezirksebene, beim Landesparteitag und bei einem Landesparteirat, so Hergovich. Bei der SPÖ gebe es "breite Wahlkonvente: Das System hat sich bewährt, das wollen wir auch beibehalten."

"Wir müssen professioneller und moderner werden"

Die Themen, für die man die Funktionäre interessieren will, reichen von Pressearbeit und der Umsetzung einer Kampagne über die Gestaltung einer Websites und von Ortsparteizeitungen, erläuterte die Leiterin des Renner-Instituts, Claudia Schlag.

Ein weiteres Angebot für die Funktionäre ist ein "Stammtisch-Seminar" mit zwei Trainern, das im Wirtshaus stattfindet. Bei einem Glas Bier oder Wein könnten dort Stammtisch-Diskussionen auch wirklich gelebt werden, so Hergovich. Die Seminare seien in allen Bezirken ausgebucht.

Die burgenländische SPÖ sei die stärkste aller Landesparteien, "das wollen wir natürlich bleiben. Daher müssen wir uns verändern. Wir müssen professioneller werden, wir müssen moderner werden, und das ist eine Riesen-Herausforderung, aber dieser Herausforderung stellen wir uns gerne", erklärte Hergovich.