Erstellt am 18. April 2013, 11:32

SPÖ Burgenland fordert Steuerentlastungen. Für Maßnahmen zur Steuerentlastung der Arbeitnehmer tritt die SPÖ Burgenland ein.

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Gefordert werden eine "drastische" Senkung des Eingangssteuersatzes von derzeit 36,5 Prozent, eine automatische Anpassung der Steuerstufen unter Berücksichtigung der Inflation und die Anhebung des Mindestlohnes auf 1.500 Euro brutto, so SP-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich am Donnerstag vor Journalisten in Eisenstadt.

Man wolle vor allem die "kalte Progression" bekämpfen. Diese führe jährlich zu rund 500 Millionen Euro Mehreinnahmen für das Finanzministerium. Der Mindestlohn liege derzeit bei 1.100 Euro. "Der ist zwar in Ordnung, aber uns immer noch zu wenig, weil in den letzten Jahren keine Inflationsanrechnung stattgefunden hat", meinte Hergovich.

"Alle Fachleute sind sich einig, dass unser Steuersystem höchst reparaturbedürftig ist", erklärte SP-Klubobmann Christian Illedits. Ausnahmen und Sonderregelungen würden insgesamt bereits neun Milliarden Euro ausmachen. Die Forderung nach einer Steuerentlastung unter dem Motto "mehr Netto vom Brutto soll" auch im Nationalratswahlkampf und bei den SP-Veranstaltungen am 1. Mai im Mittelpunkt stehen.